Ironman Switzerland – 24. Juli 2016

Geglückter Tag am IRONMAN Zurich Switzerland

Schwimmen, ohnen Neo, naja, für mich nicht gerade erfreulich, trotzdem wieder Land erreicht Rad, kontrolliert gefahren – Lauf, endlich einmal wieder aufgegangen und ich fühlte mich „sehr gut“.
Endresultat: 9:46h und ein solider 7. Rang in einem nicht unbeachtlichen Profi Frauenfeld.

Ausführlicher Bericht folgt….

Ironman France – 5. Juni 2016

Nach dem nassen und kühlen Ironman 70.3 in Mallorca habe ich mich bestens erholt und das Training auf meine erste Langdistanz in diesem Jahr lief perfekt. Am Mittwoch vor dem Rennsonntag startete ich somit voller Vorfreude meine Reise nach Nizza. Bis zum Renntag verlief alles paletti und ich fühlte mich gesund und munter. Naja, das Wetter war noch nicht so der Hammer. Bewölkt und auch mal regnerisch. Wie momentan üblich…

Der Rennmorgen zeigte sich dann zum Glück trocken und das Abenteuer konnte losgehen. Das Schwimmen verlief für mich problemlos und mit einer Zeit von 1:01h darf ich mich zufrieden geben. So weit so gut.

So stieg ich motiviert auf das Rad und war sehr gespannt wie sich diese tolle Radstrecke wohl in diesem Jahr anfühlt. Schliesslich absolvierte ich diesen Ironman bereits im 2012 und meine Erinnerungen an diese Strecke sind durchwegs positiv. Für mich bis anhin die schönste Wettkampf Radstrecke!

Auch dieses Jahr war die Umgebung/Natur überwältigend und ich fühlte mich auf meinem neuen Airstreeem Zeitfahrrad super. Ich konnte konstant über die 180km Druck geben und im „wohlfühlbereich“ radeln. Obwohl ich dabei bereits wieder ein komisches Gefühl mit dem einatmen hatte, freute ich mich enorm aufs Laufen, schliesslich zeigten meine Wattwerte zum ersten Mal keinen Rückgang auf den letzten Kilometern an und meine Beine fühlten sich super.

So wechselte ich nach einer Radzeit von 5:23h doch tatsächlich zeitgleich, mit der später drittplatzierten, aufs Laufen.

Tja, und das war es dann auch mit meinem guten Gefühl. Das Laufen wurde bereits nach dem ersten Kilometer wieder zur Herausforderung. Ich bekam einfach ständig zuwenig Sauerstoff. Ich konnte mich gar nicht wirklich aufs Laufen konzentrieren, zu beschäftigt war ich mit dem schmerzhaften einatmen. Auch mein Asthmaspray half wenig. Mal wurde es schlimmer, dann wieder etwas besser und bei ca. KM 25 der totale Anfall. Alles zu. Aber auch davon erholte ich mich langsam und ha! wer hätte das gedacht, ab KM 30 fühlte ich mich stetig etwas wohler und ab KM 36 fühlten sich auch meine Beine wieder lebendig an und ich konnte das Tempo nochmals ordentlich anziehen. Leider etwas zu spät. Mit meiner Laufzeit von 3:28h bin ich alles andere als zufrieden.

Als 8. Prodame lief ich schlussendlich durch das langersehnte Ziel und war im Moment einfach nur glücklich über den finish. Trotz allem eine solide Leistung und ich freue mich auf die nächste Herausforderung (naja, jeweils im Anschluss eigentlich noch nicht, denn das schmerzende einatmen hält jeweils noch einige Tage an…?!?)!

Ironman 70.3 Mallorca – 7. Mai 2016

Nach sonnigen und warmen zwei guten Trainingswochen auf Fuerteventura und einer Vortrainingswoche auf Mallorca, freute ich mich auf eine erste Standortbestimmung beim Ironman 70.3 auf der schönen Insel.
Doch Mallorca zeigte sich nicht von der besten Seite.
Samstagmorgen, 5.00 Uhr, Wecker klingelt, draussen strömender Regen. Na toll! Laune und Motivation weg. Ich mag kein nasses und kühles Wetter, da bekomme ich steife Gelenke und Muskeln.
Trotzdem verlief mein Vorstartritual intuitiv ab wie immer. Wetter probieren zu ignorieren…
8.00 Uhr Startknall und das Elite Damenfeld stürmte in das kalte Meer. Entgegen meinen Erwartungen war das Schwimmen noch die angenehmste Disziplin des Tages. Fast angenehm warm kam es mir, trotz den angesagten 17 Grad, darin vor. Es war jedoch ziemlich unruhig und ich sah öfters eine Qualle und hoffte einfach davor verschont zu bleiben. Ansonsten verliefen die 1.9km ganz gut. Ich schwamm in einer kleinen Gruppe mit und entschloss auch nicht davon abzuweichen.
Beim Wechsel benötigte ich definitv zu viel Zeit, doch die brauchte ich um mich warm einzupacken.
Auf dem Rad wollte ich gleich zügig lostreten, doch ich merkte, dass mir der normale Druck fehlte. Mit ungutem Gefühl „schleppte“ ich mich die ersten 15 flacheren Kilometer vorwärts in der Hoffnung, am Berg läuft es besser. Doch auch die knapp 20 km lange Steigung kam die Power gar nicht. Gefühlt kam ich einfach nicht richtig vorwärts. Oben erwartete uns auch noch, nebst dem Regen, dichter Nebel und in der ersten Hälfte der Abfahrt musste man sich die Kurven fast schon erdenken. Die gesamte Abfahrt fuhr ich, wie wahrscheinlich alle, für meine Verhältnisse extrem vorsichtig, schliesslich möchte man keinen Sturz riskieren. Ja, und dann war da noch diese Kälte. Ich fror und schlotterte – diese anspruchsvolle Abfahrt benötigte höchste Konzentration. Endlich unten angekommen, am Höhepunkt meines Frierens, überholte ich eine Kollegin, welche unglaublich laut schlotterte und zitterte. Ab da merkte ich, dass ich mich wohl zusammenreissen kann, denn solange ich nicht so laut friere, geht es mir ja noch gut!
Ich „packte meine Beine unter die Arme“ und gab Gas. Die letzten, flachen 30km liefen danach endlich richtig gut und ich konnte gut Druck geben und flitzte nur so über den „überschwemmten“ Asphalt :o)
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich endlich zurück in der Wechselzone an und konnte mich für’s Laufen „zurechtmachen“. Auch dieser Wechsel hätte besser laufen können, aber mit steifen Fingern, fiel es mir gar nicht so leicht.
Nun auf in den abschliessenden Halbmarathon. Raus in die Pfützenschlacht. Aber wieder kam ich von Anfang an nicht in einen guten Rhytmus und fühlte mich einfach nicht richtig rund. Ich lief Seite an Seite eines Leidensgenossen. Wir hatten dieselbe Pace. Da ich mich nicht in der Lage fühlte schneller zu laufen, blieb ich einfach dicht hinter ihm. Er wurde mein persönlicher Tempomacher. Er war so nett und nahm mich mit, motivierte mich und war einfach unblaublich! Danke! Wir hielten den Schnitt von 4.20min/km. Das war gerade perfekt für mich. So liefen wir die ersten zwei Runden, danach hat er sich von mir verabschiedet (keine Ahnung wohin). Die letzten 5km lief ich dann alleine und konnte das Tempo sogar plötzlich sehr gut alleine halten.
Nach knapp 5h erreichte ich endlich als 11. Frau das Ziel. Dieser Tag war für mich eine echte Herausforderung. Das Resultat sieht im ersten Moment zwar nicht sehr zufriedenstellend aus, jedoch habe ich auch überhaupt nicht spezifisch an meiner Schnelligkeit gearbeitet und kam gerade von 3 Wochen Trainingslager. Mein Ziel ist der Ironman Nizza in 3 Wochen. Und in Ausblick darauf, bin ich mit meinem Formstand zufrieden und bin gespannt auf den 5. Juni.